Schaden durch Lebensversicherung der Quantum Leben AG


Update 05.08.2016: Hohe Chancen auf Schadensersatz, aber Verjährung droht


Am 02.08.2016 verhandelte das Landgericht Konstanz über Schadensersatzansprüchen gegen die Quantum Leben AG. Ausgangspunkt war eine Klage von Witt Rechtsanwälte im Zusammenhang mit einer Lebensversicherung auf Basis des sogenannten Select Investment Bond (SIB).

Nach den Erkenntnissen aus dieser Verhandlung bestehen für die geschädigten Anleger regelmäßig sehr gute Chancen, einen Ausgleich für ihre Verluste zu erhalten. Diese Verluste dürften im Übrigen noch deutlich höher sein, als bisher befürchtet wurde. Witt Rechtsanwälte gehen nach den neuesten Informationen davon aus, dass mindestens 70 % des eingezahlten Kapitals verloren sind.

Witt Rechtsanwälte haben für ihre Mandanten bundesweit Klagen gegen die Quantum Leben AG eingereicht. Eine nächste Verhandlung ist für den 23.08.2016 anberaumt.

Die Geschädigten sollten jetzt schnellstens handeln, da in vielen Fällen schon mit dem 31.12.2016 eine Verjährung drohen könnte. Witt Rechtsanwälte empfehlen den Anlegern, sich individuell über ihre Situation beraten zu lassen. Eine Sammelklage ist aus mehreren Gründen nicht sinnvoll – es fehlt bereits an der einheitlichen Zuständigkeit eines Gerichts. Außerdem ergab die Verhandlung vor dem Landgericht Konstanz, dass auch die Umstände der persönlichen Beratung zu berücksichtigen sind.

Witt Rechtsanwälte bieten Betroffenen ein erstes Informationsgespräch kostenfrei an.

Verluste beim Select Investment Bond

Sehr Enttäuscht von fondsgebundenen Lebensversicherungen der Quantum Leben AG aus Liechtenstein sind gegenwärtig viele deutsche Anleger. Betroffen sind Verträge unter der Bezeichnung Select Investment Bond (SIB) bei denen ein Anlagefonds mit der Bezeichnung Argyle Principal Protected Private Clients 5 Yr. High Yield Monthly Pay Notes SP in Euro oder USD gewählt worden ist.

Nach der Produktinformation der Quantum Leben AG sollte bei diesen Fonds das investierte Kapital durch das zugrundeliegende Investment geschützt sein. Versicherungen sollten den Verlust des Kapitals ausschließen und damit nur die Rendite unsicher sein. Diese hohe Sicherheit war für die Anleger der entscheidende Grund eine solche Lebensversicherung bei der Quantum Leben AG abzuschließen.

Leider zeigt sich jetzt aber eine Entwicklung, die nicht zu den Angaben der Produktinformation passen will. Scheinbar war es doch nicht möglich, über entsprechende Versicherungen den Verlust des eingesetzten Kapitals auszuschließen. Denn gegenwärtig müssen die Anleger nicht nur auf die angekündigte Rendite verzichten, sondern auch ein erheblicher Teil des eingesetzten Kapitals scheint in Gefahr.

Ursache dafür dürfte sein, dass es teilweise unterlassen wurde, die beabsichtigten Ausfallversicherungen auch tatsächlich abzuschließen. Damit stellt sich die Produktinformation zumindest als unvollständig und eher als irreführend heraus.

Witt Rechtsanwälte machen daher gegenüber der Quantum Leben AG für mehrere Mandanten Schadensersatzansprüche geltend. Die Verfahren sind jeweils am Sitz des Kunden anhängig und werden zum Teil auch durch eine Rechtsschutzversicherung gedeckt.

Der Bundesgerichtshof hat im Jahr 2012 mehrfach entschieden, dass eine ausländische Versicherungsgesellschaft für die ordnungsgemäße Aufklärung der deutschen Kunden über die Eigenarten ihrer Produkte verantwortlich ist, Az.: IV ZR 164/11 u.a.. Eines der Verfahren betraf einen Mandanten von Witt Rechtsanwälte.

Anlegern der Quantum Leben AG, die ebenfalls von einem Argyle Principal Protected Private Clients 5 Yr. High Yield Monthly Pay Notes SP betroffen sind, ist dringend zu raten, ihre Rechte gegenüber der Versicherungsgesellschaft anwaltlich prüfen zu lassen. Witt Rechtsanwälte stehen dafür gerne zur Verfügung.

Witt Rechtsanwälte bieten Betroffenen ein erstes Informationsgespräch kostenfrei an.