Schaden durch Lebensversicherung mit Widerruf oder Widerspruch vermeiden  – vor und nach der Kündigung der Lebensversicherung

Aufsehenerregende Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und des Bundesgerichtshofs (BGH) in den Jahren 2013 und 2014 haben vielen Geschädigten  von Lebensversicherungen die Möglichkeit eines Widerrufs oder Widerspruchs eröffnet, um den Lebensversicherungsvertrag rückwirkend aufzulösen. Die Urteile ergingen zu den Aktenzeichen C-209/12 (EuGH) sowie IV ZR 76/11 (BGH). Der Bundesgerichtshof hat seine Rechtsprechung im Anschluss daran bis in die jüngste Zeit mit einer Vielzahl weiterer Urteile bekräftigt. Seither ergingen zu Gunsten der Versicherungsnehmer mehr als 50 Urteile des Bundesgerichtshofs.

In vielen Fällen können Verbraucher danach über den Widerruf oder Widerspruch Nachteile aus dem Abschluss oder der Kündigung der Lebensversicherung ausgleichen. Der Widerruf oder Widerspruch bleibt auch Jahre nach der Kündigung der Lebensversicherung weiter  möglich, wie der BGH vielfach bestätigt hat.

Profitieren können von einem Widerruf oder Widerspruch insbesondere Versicherungsnehmer, die durch hohe Kosten und geringe Renditen keinen Gewinn mit einer klassischen Kapitallebensversicherung erzielt haben oder denen durch Kursverluste ein Schaden aus einer fondsgebundene Lebensversicherung entstanden ist.

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